Leider ist der Honig von diesem Jahr ausverkauft.

Neuen gibt es voraussichtlich im Juni 2021

 

Dalwigksthaler Mühlenhonig

 

Seit 2016 produzieren unsere fleißigen Mühlenbienen einen cremigen Blütenhonig 

 

 

 

Deutschland ist Weltmeister im Honig essen.

 

Hier wird in jedem Jahr mehr Honig verzehrt als produziert wird.

 

Die Preisspanne für ein Glas, das in der Regel 500g Honig enthält ist enorm. In Discountern bekommt man es für unter drei Euro, ein Glas Waldhonig kann bis zu 7 Euro kosten.

 

Es lohnt sich ein Blick auf das Etikett. Denn wo der Honig herkommt muss draufstehen. Bei einem Glas Honig das weniger als drei Euro kostet steht mit Sicherheit drauf "aus EG und nicht EG Ländern". Übersetzt bedeutet das: Kann sonst wo herkommen. In der EU gelten relativ strenge Regeln in der Landwirtschaft. Man darf nicht mit allem Düngen oder Spritzen.

 

Je nach Weltregion sind die Regeln aber lascher.

 

Die Bienen tragen immer das ein, was auf den Feldern und Wiesen wächst. Schadstoffe können sich im Wachs über Jahrzehnte halten. Da der Honig im Wachs lagert, bis er geschleudert wird kann da schon mal was hängen bleiben.

 

Daher wird hier kontrolliert, ob der Honig Rückstandsfrei ist.

 

Hobbyimker achten auch auf Wabenhygiene - alte Waben werden eingeschmolzen und im Honigraum immer nur frische verwendet, das erzeugt sehr hohe Qualität. Und hält die Bienen fit, die bauen nämlich gern Waben aus.

 

Honig vom kleinen Imker ist nicht zu teuer.

 

Bis der im Glas ist, hat man so manche Stunde daran zu tun: Von den Bienen holen - schleudern - rühren, damit er cremig bleibt - den richtigen Zeitpunkt zum Abfüllen im Auge behalten - abfüllen - Etiketten drauf.

 

Außerdem kauft man ja nicht nur den Honig. Nein, es ist auch ein Glas dabei, ein Deckel, ein Etikett und meist ein Gewährstreifen ( so heißt der Papierstreifen vom Deckel bis aufs Glas, damit man weiß, dass da niemand dran war) und eventuell eine Pappe im Deckel, die das Glas abdichtet.

 

Je nach Art entstehen dem Hobbyimker Verpackungskosten zwischen 36 und 50 cent pro Glas. Soviel kosten die Gläser einfach, wenn man sie nicht Europalettenweise abnimmt. Deshalb nehmen die meisten ihr Leergut auch gern wieder zurück.

 

 

 

Die Bienen legen die Strecke "dreimal um die Erde" zurück, um ein Glas Honig vollzusammeln.

 

Quelle: Imkerverein Korbach