Zukünftige Veranstaltungen


Adventskonzert mit dem

BRASSination Quintett

 

Eintritt nur mit 2 G Regel (geimpft oder genesen)

Sonntag 28.November 2021  (1. Advent)

um 19 Uhr

 

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

Anmeldung über den Ticketshop www.alte.muehle-dalwigksthal.de/ticketshop erforderlich.

 

Ort: Marstall Haus Campf, Campfhof 2, Dalwigksthal

Vor dem Marstall sind keine Parkplätze verfügbar. Bitte parken Sie im Ort.

 

Veranstalter: Alte Mühle Dalwigksthal

 

Dominik Tepel an der Trompete

Viktor Wiens an der Trompete

Sebastian Gorges am Horn

Stefan Schulte an der Posaune

Jörg Harbeke an der Tuba

 

Foto: BRASSination

 

BRASSination Quintett

 

 

 

Das Blechbläserquintett „Brassination“ wurde 2010 gegründet und hat sich in den letzten Jahren  bereits durch den sauerländisch-waldeck'schen Raum gespielt. „Brass“ und „Faszination“ sind die Namensgeber für das Ensemble.

 

Entstanden in einem zukunftsweisenden Moment vor über 10 Jahren auf einer Hochzeit einer gemeinsamen Bekannten formierte sich ein im sauerländischen Raum Winterberg beheimatetes Ensemble.

 

Mittlerweile sind ein paar Jahre vergangen und das geplante 10-jährige Jubiläumskonzert konnte aufgrund der Pandemie leider nicht realisiert werden. Daher freuen sich die befreundeten Musiker umso mehr auf einen schönen adventlichen Auftritt in neuer Besetzung an einem historischen Ort.

 

 

 


Adventskonzert mit dem

Duo Glissando aus Stuttgart

 

Eintritt nur mit 2 G Regel (geimpft oder genesen)

Freitag 03. Dezember 2021

um 18:30 Uhr

 

Eintritt: 16 €

 

Ort:  Marstall Haus Campf, Campfhof 2, Dalwigksthal

Vor dem Marstall sind keine Parkplätze verfügbar. Bitte parken Sie im Ort.

 

Veranstalter: Alte Mühle Dalwigksthal

 

 

Emilie Jaulmes an der Harfe

Matthias Nassauer an der Posaune

 

 

Foto@Duo Glissando

Der Kartenversand erfolgt ab dem 01.11.2021

 

 

Emilie Jaulmes, Soloharfenistin der  

Stuttgarter Philharmoniker 

Matthias Nassauer, Posaune und Moderation

Nachdem Emilie Jaulmes (Harfe) und der Posaunist Matthias Nassauer einige Jahre bei den  Stuttgarter Philharmonikern musiziert hatten, begannen sie 2007 auch als DUO GLISSANDO  STUTTGART miteinander aufzutreten. Emilie Jaulmes ist neben Ihrer Stelle als  Soloharfenistin als Aushilfe u.a. bei den großen deutschen Rundfunkorchestern (BR, HR, RSO  Stuttgart, DSO) regelmäßig präsent.  

Warum zupft eine Harfenistin nicht nur bezaubernd, sondern zappelt auch mit den Beinen?  Matthias Nassauer, studierter Schulmusiker und Historiker führt auf seine unnachahmliche  Weise jeweils in die Werke der Harfenistin und Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe ein  und begleitet sie auf der Posaune. Für DUO GLISSANDO STUTTGART wurden maßgeschneiderte  Duos in Auftrag gegeben, die zeigen, dass sich diese beiden Instrumente nicht zufällig gefunden haben. 

Emilie Jaulmes wurde in Grenoble (Frankreich) geboren. 1996 nahm sie bei Prof. Marielle Nordmann am Conservatoire Supèrieur de Paris-CNR ihr Harfen-Studium auf und studierte  anschließend von 2000 bis 2002 am Conservatorium Rotterdam bei Prof. Godelieve Schrama und Sarah O‘Brien. Zur gleichen Zeit bekam sie 1. Preise in den Studiengängen Harmonie und  Kontrapunkt am Conservatoire Supérieur de Paris-CNR. Zusätzlich studierte sie  Musikwissenschaft an der Sorbonne in Paris und Kammermusik in Essen bei Prof. Vladimir  Mendelsohn. Emilie Jaulmes war 1993 und 1995 Preisträgerin des Kammermusikwettbewerbs  in Arles (Frankreich), 1996 bekam sie das "Dilpoma di Merito" von der "Chiagiana Academia"  in Sienna (Italien), 2004 war sie Preisträgerin des DAAD-Wettbewerbs und sie wurde 2004- 2006 Stipendiatin an der Musikhochschule Detmold, um ihr Konzert-Examen zu absolvieren.  2005 gewann sie den 2. Preis des Deutschen Wirtschaftswettbewerbs. 2005-2006 spielte Emilie  Jaulmes als Akademistin bei den Münchner Philharmonikern nach einer Praktikanten-Stelle  beim Sinfonieorchester des Theaters Münster, und sie ist seit der Spielzeit 2006/2007  Soloharfenistin bei den Stuttgarter Philharmonikern, mit denen sie mehrfach auch solistisch  auftrat. Emilie Jaulmes spielte als Aushilfe in bedeutenden Orchestern wie dem Mahler 

Chamber-Orchestra, dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin u.a. Im Jahr 2008-09  unterbrach sie ihre berufliche Tätigkeit, um mit einem Fulbright-Stipendium an der Indiana  University in Bloomington (USA) bei Prof. Susann McDonald und Prof. Naoko Yoshino zu  studieren. Sie wurde dort außerdem Stipendiatin der Indianapolis Matinee. 

Matthias Nassauer begann seine musikalische Ausbildung im Posaunenchor seiner  Westerwälder Heimatstadt Betzdorf unter der Leitung seines Vaters. Er studierte  Orchestermusik bei Prof. Schrietter und Prof. Wiegräbe und Dirigieren in Karlsruhe und  Stuttgart. Er schloss außerdem das Staatsexamen für Schulmusik und Geschichte an der  Universität Mannheim ab. Stipendien erhielt er u.a. von der Konrad-Adenauer-Stiftung. Über  10 Jahre sammelte er große Erfahrungen als Soloposaunist der Stuttgarter Philharmoniker,  bevor er sich anderen Konzerttätigkeiten widmete. 2009 übernahm er chor und band st. georg  stuttgart, 2016 den Kammerchor Cantabile Gerlingen. 2010-2018 leitete er das Städtische  Kammerorchester Gerlingen. Matthias Nassauer moderierte u.a. Konzerte der Stuttgarter  Philharmoniker. Er hielt Vorträge im Rahmen des Studium Generale bei der European School  of Film & Design in Esslingen, im Museum Gerlingen, bei der Musikgemeinde Betzdorf u.a.  Mehrfach dirigierte er bei der Filarmonica „Oltenia” Craiova (Rumänien) als Gastdirigent und  trat mit diesem Orchester ebenfalls solistisch als Posaunist auf.


 (Quelle: Bundeswehr/Anne Weinrich)

 Neuer Termin: Mittwoch 11. Mai 2022

Benefizkonzert zugunsten der Kinderkrebshilfe-Waldeck Frankenberg

 

Mittwoch 11. Mai 2022 um 19 Uhr  

Ort: Marstall Haus Campf, Campfhof 2, Dalwigksthal

Veranstalter: Alte Mühle Dalwigksthal

 

Tickets

Normalpreis 16 €

Ermäßigt Menschen mit Behinderung, Schüler und Studenten mit Ausweis  13 €

 

Es werden Getränke und Snacks  zum Verkauf angeboten.

 

Parken:

Parkplätze stehen im Ort ausreichend zur Verfügung. Der Fußweg beträgt max. 5 Minuten und ist ausgeschildert.

Vor Ort stehen leider keine Parkplätze zur Verfügung.

 

 

Konzertkarten sind ausschließlich über den Ticketshop unter www.alte-muehle-dalwigksthal.de erhältlich

 

 

Kammermusik im Heeresmusikkorps Kassel

Die Kammermusik hat im Heeresmusikkorps Kassel eine lange Tradition und einen ganz besonderen Stellenwert.

 

Durch das Musizieren in Kammermusikensembles wird der Grundstein für das gemeinsame Spiel und den typischen Klang des Heeresmusikkorps Kassel gelegt.

 

Hier finden diverse Holz-, Blech- und Percussion-Ensembles zueinander, die in zum Teil selbstangefertigten Arrangements auch für Kammermusik ungewöhnliche Werke präsentieren.

 

Ebenfalls stellen sich in den Kammermusikkonzerten immer wieder Solisten dar, die in teilweise neuen und unbekannten Kompositionen Instrumente vorstellen, die selten auf Konzertbühnen zu finden sind.

 

Das Repertoire umfasst Musik der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen und modernen Rock-Popinterpretationen.

 

Die Freude am gemeinsamen Gestalten der Kammermusikkonzerte und Musizieren stehen hier im Vordergrund und sind jeder Musikerin und jedem Musiker anzumerken.

 

 

 

(Quelle: Bundeswehr/Heeresmusikkops Kassel)


Vergangene Veranstaltungen

100 Jahre

Brückner - Kühner Abend

erzählt von Heide Sauer einer Freundin von Christine Brückner.

 

Samstag, 16. Oktober um 19 Uhr

Ort: Alte Mühle Dalwigksthal, Orketalstr. 5, 35104 Lichtenfels Dalwigksthal

 

Eintritt frei,

Anmeldungen sind ausschließlich über den Ticketshop unter www.alte-muehle-dalwigksthal.de möglich.

Zutritt nur mit 2 G Regel, also geimpft oder getestet

In Kooperation mit der Buchhandlung Jakobi in Frankenberg

 

 

Heide M. Sauer lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Staufenberg bei Gießen in Hessen.

Sie entwirft und gestaltet Schriften, Grafiken, scriptuale Malerei und scriptuale Plastiken. Für diverse Anlässe und in verschiedenen Sprachen fertigt sie außerdem individuelle Schriftexponate an. Zu ihren Auftragsarbeiten zählen Urkunden, Festanlässe, Plakate, Flyer und vieles mehr.

Seit 1980 stellt sie regelmäßig national und international aus. Ihre Bilder sind in privatem und öffentlichem Besitz.

 

 

 

Dichterpaar Brückner-Kühner

Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner (beide 1921-1996) sind nicht nur Stifter und für das literarische Profil der Region Nordhessen/Kassel von großer Wichtigkeit, sie stellen in der Geschichte schreibender Paare auch eine Ausnahmeerscheinung dar. Die lebendige Erinnerung an die beiden Autoren geschieht durch Archivierung, Wanderausstellungen und Publikationen aus dem Nachlass sowie durch die Förderung von Studien zu ihrem Werk. Im „Dichterhaus Brückner-Kühner“, dem Wohnhaus des Paares und Kassels kleinstem Museum, finden nach Terminvereinbarung Führungen statt. Unweit des Dichterhauses entstand der „Brückner-Kühner-Platz“ mit einer poetischen Text-Lichtskulptur.

 

Christine Brückner wurde am 10. Dezember 1921 als Tochter des Pfarrers Carl Emde und dessen Frau Clotilde in Schmillinghausen bei Arolsen geboren. Von 1934 an lebte sie in Kassel bis zur Zerstörung eines Großteils der Stadt im Oktober 1943. Sie war kriegsdienstverpflichtet und machte zwischendurch ihr Abitur. Nach einer Ausbildung zur Diplom-Bibliothekarin nahm sie das Studium der Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Psychologie auf. Von 1948 bis 1958 war sie mit dem Keramikkünstler Werner Brückner verheiratet. In dieser Zeit erfolgten häufige Berufs- und Ortswechsel. 1960 kam sie wieder nach Kassel und lebte dort ab 1967 mit ihrem zweiten Mann, dem Schriftsteller Otto Heinrich Kühner. 1954 erhielt sie für ihren ersten Roman „Ehe die Spuren verwehen“ den ersten Preis eines Romanwettbewerbs des Bertelsmann-Verlags. Seitdem war sie hauptberufliche Schriftstellerin. Große Erfolge feierte Christine Brückner mit der „Poenichen-Trilogie“ (1975-1985) und den Theatermonologen „Wenn du geredet hättest, Desdemona. Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ (1983). Von 1980-1984 war sie Vizepräsidentin des deutschen P.E.N. 1982 wurde sie mit der Goethe-Plakette des Landes Hessen ausgezeichnet, 1990 mit dem Hessischen Verdienstorden, 1991 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 1996 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz. Die Ehrenbürgerin der Stadt Kassel verstarb am 21.12.1996 und liegt gemeinsam mit ihrem Mann auf dem Friedhof von Schmillinghausen begraben.

 

Otto Heinrich Kühner wurde am 10. März 1921 in Nimburg/Baden als Sohn des Pfarrers und späteren Theologieprofessors Gustav Kühner und dessen Frau Luise geboren. Er besuchte die Volksschule in Pforzheim und das Kurfürst-Friedrich-Gymnasium in Heidelberg bis zum Abitur 1939. Es folgten Arbeitsdienst und ein kurzes (Kriegs-)Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen und Heidelberg. Danach war er Soldat im Zweiten Weltkrieg, zuletzt in Russland, und geriet 1945 in sowjetische Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung studierte er ab 1947 Philosophie, Literatur- und Musikwissenschaft in Heidelberg und Marburg. Zwischen 1950 und 1965 arbeitete er beim Süddeutschen Rundfunk als Hörspiellektor und -dramaturg. Er verfasste zahlreiche Hörspiele, so auch Die Übungspatrone (1950), das zu den meistgesendeten Hörspielen der Nachkriegszeit gehört. Zu seinem breiten und vielseitigen Œuvre gehören Romane (darunter der erfolgreiche erste Roman Nikolskoje aus dem Jahr 1953 und provokant Lebenslauf eines Attentäters von 1975), Erzählungen und Lyrik, wobei er damit insbesondere an die Tradition humoristischer Erzähl- und Verskunst anschloss. Seine komische Kunstfigur Pummerer trieb jahrzehntelang in der Süddeutschen Zeitung, der ZEIT, der Frankfurter Rundschau und anderen Journalen als ‚Randspaltenlyrik‘ ihr poetisches Unwesen. 1967 heiratete Kühner seine Kollegin Christine Brückner und zog zu ihr nach Kassel. Kühner war Mitglied der Gruppe 47 und des P.E.N. Seine Werke wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Förderpreis zum Immermannpreis (1953, 1957) und dem Georg-Mackensen-Preis (Beste deutsche Kurzgeschichte, 1977). Die Stadt Kassel zeichnete ihn 1982 mit ihrem Wappenring aus. Kühner starb nach langer, schwerer Krankheit am 18.10.96 in Kassel und liegt mit Christine Brückner auf dem Friedhof von Schmillinghausen bei Bad Arolsen begraben.

 

Quelle: Brückner-Kühner Stiftung

 

Die Fabelhaften Monday Boys


Bilder @Marco Landau